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Seniorenfahrt 2016

Mittwoch, 15. Juni 2016 um 10:56 Uhr

Mehr als 150 Senioren aus allen Ortsteilen Kalbachs traten am vergangenen Donnerstag die diesjährige von der Gemeindeverwaltung organisierte Seniorenfahrt nach Lohr am Main an. Zuerst ging es mit drei Bussen der Firma Sauer aus Uttrichshausen, welche die Senioren aus allen Ortsteilen abholte, nach Marktheidenfeld. Hier wartete am Mainkai die Franconia auf die gutgelaunten Gäste welche von Schifffahrtsunternehmer Walter Sitzer und seinem Team begrüßt wurden. Per Schiff ging es dann stromaufwärts über Schleusen nach Lohr am Main, die Stadt der Märchenfigur Schneewitchen. Zur Mittagszeit wurden die junggebliebenen Passagiere auf den Schiff mit zwei schmackhaften Menüs sowie Getränken bestens von der aufmerksamen Boardcrew versorgt.

Am Anleger in Lohr angekommen, bestand die Möglichkeit die historische Altstadt zu besuchen, von welcher reger Gebrauch gemacht wurde. Bayernsturm, historisches Rathaus, Schlossplatz und die katholische Stadtkirche St. Michael waren in Lohr nur einige Anlaufpunkte welche vom Chef der Mission Harald Schmidt in unterschiedlich langen Touren seniorengerecht bestens ausgearbeitet waren. Die Betreuung auf den einzelnen Touren übernahmen die Ortsvorsteher und ihre Helfer.

Zurück auf dem Schiff gab es dann bei Kaffee und Kuchen noch eine märchenhafte Überraschung. Schneewitchen, Identifikationsfigur der Stadt Lohr, besuchte leibhaftig mit den sieben Zwergen die Franconia und erzählte den Kalbachern ihre Leidensgeschichte und wie diese mit der Geschichte der Stadt zusammenhängt. Zum Schluss brachten die Zwerge unter viel Applaus ein Ständchen und schenkten allen Senioren als Erinnerung an den gelungenen Tag einen Schneewitchenapfel, jedoch unvergiftet und von bester Qualität.

Kurzweil war auch auf der Rückfahrt angesagt. Bootseigner Walter Sitzer unterhielt die Gäste mit einigen sehr schönen Anekdoten zum Besten, hinter welchen zum Teil sehr viele Lebensweisheiten steckten.

Natürlich gab es auch auf dieser Fahrt einige Ehrungen vorzunehmen. Geehrt wurden die vier ältesten und doch jung gebliebenen Senioren mit Erna Müller aus Heubach (mit 91 Jahren die Älteste!), von der Bucheller Jakob Gärtner, Elfriede Lauer aus Niederkalbach und Wilhelm Lotz aus Veitsteinbach.

Die Ehrung nahm Bürgermeister Florian Hölzer persönlich vor, welcher es sich nicht nehmen lies die Kalbacher Seniorinnen und Senioren mit einem guten Frankenwein zu beglückwünschen. Einige von Florian Hölzer schön vorgetragene Gedichte zum Alter und zum Leben quittierten die Senioren mit viel Applaus.

Geburtstagskinder gab es auf der Fahrt zwar keine zu Feiern, jedoch blickte Bürgermeister Hölzer in die Zukunft und beglückwünschte so Lydia Kaib aus Mittelkalbach und Alfred Röhrig welcher zufällig am gleichen Tag Geburtstag hat wie Harald Schmidt, welchem alle zu großen Dank für sein Arbeit und Mühe verpflichtet waren und sind. Harald Schmidt organisierte die Seniorenfahrt in diesem Jahr bereits zum 30. mal!

Eine außerordentliche Leistung befanden nicht nur Bürgermeister Hölzer, auch alle mitgefahrenen Senioren, welcher für dieses Engagement besondere Worte des Dankes fand.

Ein Dank ging auch an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und Unterstützer der Veranstaltung. Bernhard und Gabriele Benkner von den Maltesern Veitsteinbach. Aus Heubach an OV Gerhard Müller und Gemeindevorstand Hugo Rensch, die OV Andrea Weber aus Niederkalbach, Oberkalbachs OV Torsten Ickler und seiner Frau Sophia, OV Volker Röbig aus Uttrichshausen, Christoph Heil, OV aus Veitsteinbach, der Institution aus Mittelkalbach Roselinde Best sowie dem OV Werner Stey und dessen Stellvertreter Arnd Rössel.

Gegen 17.30 erreichte die Franconia wieder Marktheidenfeld. Nach abschließenden Gruppenbildern ging es dann per Bus wieder zurück nach Kalbach. Ein ereignisreicher Tag mit vielen spannenden Eindrücken, Momenten und zufriedenen Gesichtern endete mit dem Wunsch, dass die Gemeinde im kommenden Jahr wieder eine Seniorenfahrt anbietet. - übrigens ist Harald Schmidt bereits wieder in seinen Vorplanungen für 2017 beschäftigt und Ideen sind erwünscht - Zum Schluss sei noch erwähnt, dass Petrus als Schirmherr der Rundreise zwischen schwarzen Meer und Nordsee, wie Walter Sitzer so schön sagt, seine schützende Hand über der Reise ohne Unwetter gehalten hatte und alle gesund und wohlbehalten wieder zu Hause ankamen. (Text und Bilder von Arnd Rössel - Kalbach)

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